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e-books

Bei der beschäftigung mit HTML und den damit verwandten sprachen XHTML und XML sind die blechtrottel brodaktschns auch beim thema elektronische bücher (e-books) gelandet. Langsam scheint sich auf diesem gebiet ein allgemein anerkannter standard (EPUB (.epub)) duchzusetzen. Doch die zahl der leseprogramme und -geräte ist groß und dateiformate für bücher gibt es noch genügend.

Das EPUB-format ist deswegen interessant, weil es offen ist, also keiner firma gehört, und sich die im WWW geläufigen sprachen XHTML und CSS zunutze macht. Leider aber sind die hersteller der leseprogramme und -geräte bei der darstellung noch etwa dort, wo die internetbrowser vor zehn jahren waren: Viel zu viele kochen ihr eigenes süppchen und machen damit den produzenten von e-books das leben schwer. Denn derzeit kann man nicht einmal davon ausgehen, dass ein und dieselbe software ein buch auf verschiedenen geräten gleich darstellt.

Das erste populäre e-book-format war Mobipocket (.prc, .mobi). Es stammt noch von PalmOS und ist auch heute weit verbreitet, es gibt sehr viele bücher.

Beide formate lassen sich relativ einfach in das andere konvertieren.

Viele lesegeräte und programme unterstützen auch PDF.

leseprogramme/reader

Inzwischen gibt es so viele leseprogramme, dass es schwer ist, empfehlungen abzugeben. Es sollen nur ein paar wenige erwähnt werden.

Ein recht universelles programm ist FBReader, das unter Windows, Linux/Android, MacOS, Blackberry etc. läuft und neben den beiden formaten noch viele andere liest.

Auf vielen Android-geräten ist Aldiko vorinstalliert, das EPUB und PDF darstellt.

Für den browser Firefox gibt es die erweiterung EPUBReader.

Eine sonderstellung nimmt calibre ein, das als e-book management beworben wird. Unter Linux, Windows und MacOS kann man damit viele verschiedene dateiformate lesen und konvertieren. Weiters kann man seine e-book-bibliothek verwalten und mit vielen lesegeräten abstimmen

editoren

Der klassiker unter der entwicklersoftware ist das programm Sigil, das es für Linux, Windows und MacOS gibt. Auch das oben erwähnte calibre kann e-books erstellen, der editor ist aber nicht so umfangreich ist, wie Sigil.

Das programm mit dem auch hier alles begonnen hat, ist der Mobipocket Creator. EPUB-bücher kann man damit nicht erstellen.

download

Beeindruckt von den vielen kostenlosen e-books, die es im internet zu finden gibt, beschlossen die blechtrottel brodaktschns, ihr scherflein beizutragen. Derzeit gibt es drei von uns erstellte e-books. Weitere werden folgen, soweit es die zeitressourcen erlauben.

Aus historischen gründen gibt es die e-books in den formaten EPUB, Mobipocket und PDF, allerdings nicht alle. An der vereinheitlichung wird gearbeitet.